Leinenzelte – Seid Ihr noch dicht?

Mythen und Wahrheiten über historische Zelte

Vor einiger Zeit haben wir uns Kegelzelte aus Leinen, die nach historischen Vorbildern gefertigt wurden, gekauft. Auch wenn städtische Bürger vermutlich nie oder so gut wie nie in ihrem Leben in so einem Zelt geschlafen haben, braucht man es ab und zu doch für Veranstaltungen.

Über diese Zelte wird viel geredet, sind sie doch bei einigen Leuten umstritten, ob der Dichtigkeit, Haltbarkeit und den Kosten. Warum es sich aber dennoch lohnt und warum sie für eine historische Darstellung notwendig sind, erklären wir in unserem Blogpost.

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Es geht um die Wurst – Unser Speiseplan im Mittelalterhaus Nienover

Für unsere erste Living History Veranstaltung überhaupt im Mittelalterhaus Nienover wollten wir natürlich die Gelegenheit nutzen in einer richtigen (mittelalterlichen) Küche und nicht nur über dem Lagerfeuer kochen zu können. Deswegen haben wir uns im Vorhinein natürlich reichlich Gedanken über den Speiseplan gemacht.

Da es aus dem Hochmittelalter kaum erhaltene Kochbücher gibt und die wenigen Überlieferten sich auf die Ernährung der Oberschicht bezogen, konnten wir leider nicht auf zeitlich und regional so eingegrenzte Quellen zurückgreifen, wie wir es beispielsweise bei Kleidung machen. Daher haben wir uns hauptsächlich an den beiden bekanntesten Kochbüchern, „das buoch von guter spise“ und dem „liber de coquina“ orientiert. Außerdem haben wir weiterführende Literatur von bekannten Historikern und Archäologen zurate gezogen. Die Literaturliste dazu findet Ihr weiter unten.

Mehr über die Hintergründe des historischen Kochens könnt ihr auch in unserem Blogpost über Ernährung im Hochmittelalter lesen.

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Einmal Compiègne und zurück

Irgendwie ist man ja nie fertig damit, sich Dinge für seine Darstellung zu kaufen – also haben Milan und ich uns Samstagmorgens um halb sechs ins Auto gesetzt und sind knapp 450 km zur Reenactmentmesse in Margny-Compiègne gefahren. Die vielen Fahrtstunden haben sich allerdings gelohnt!
In fünf Stunden haben wir uns sorgfältig durch zwei Hallen mit über 270 Anbietern gesucht und dabei nicht nur ein paar Käufe getätigt, sondern auch die netten Mädels von Cité d’Antan kennengelernt, die uns von ihrem tollen Projekt erzählt haben.

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Tipps, um auf Veranstaltungen noch mittelalterlicher zu wirken.

Dieser wunderschöne, sonnige erste Aprilsamstag hat uns dazu inspiriert unsere besten Tipps zu sammeln um auf Veranstaltungen noch mittelalterlicher zu wirken. Wie wir ja wissen, haben die Besucher eh nicht so viel Ahnung und deswegen können wir viele Sachen von vornherein schon unhistorisch machen und niemand wird es merken. Doch leider gibt es immer noch moderne Dinge auf die man nicht verzichten will, die leider auch die Besucher merken. Hier also ein How-to um unangenehmen Fragen zu entgehen.

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Einstieg leicht gemacht – Teil 4: Die FAQ der historischen Darstellung

Vor einiger Zeit haben wir mit unserer Einsteigerreihe begonnen, in welcher wir Tipps für Interessierte an der historischen Darstellung geben (Die Kosten, Wo fange ich an?, Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens). Heute möchten wir diejenigen ansprechen, die sich schonmal mit dem Gedanken an eine historische Darstellung befasst haben, aber noch Zweifel ob der Umsetzbarkeit und dem Schwierigkeitsgrad haben.

Die am häufigsten gestellten Fragen an, bzw. Argumente gegen eine historische Darstellung werden hier aus unserer Sicht erläutert und wir möchten euch damit ermutigen, euch an dieses tolle Hobby heranzutrauen.

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