Einmal Compiègne und zurück

Irgendwie ist man ja nie fertig damit, sich Dinge für seine Darstellung zu kaufen – also haben Milan und ich uns Samstagmorgens um halb sechs ins Auto gesetzt und sind knapp 450 km zur Reenactmentmesse in Margny-Compiègne gefahren. Die vielen Fahrtstunden haben sich allerdings gelohnt!
In fünf Stunden haben wir uns sorgfältig durch zwei Hallen mit über 270 Anbietern gesucht und dabei nicht nur ein paar Käufe getätigt, sondern auch die netten Mädels von Cité d’Antan kennengelernt, die uns von ihrem tollen Projekt erzählt haben.

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Tipps, um auf Veranstaltungen noch mittelalterlicher zu wirken.

Dieser wunderschöne, sonnige erste Aprilsamstag hat uns dazu inspiriert unsere besten Tipps zu sammeln um auf Veranstaltungen noch mittelalterlicher zu wirken. Wie wir ja wissen, haben die Besucher eh nicht so viel Ahnung und deswegen können wir viele Sachen von vornherein schon unhistorisch machen und niemand wird es merken. Doch leider gibt es immer noch moderne Dinge auf die man nicht verzichten will, die leider auch die Besucher merken. Hier also ein How-to um unangenehmen Fragen zu entgehen.

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Einstieg leicht gemacht – Teil 4: Die FAQ der historischen Darstellung

Vor einiger Zeit haben wir mit unserer Einsteigerreihe begonnen, in welcher wir Tipps für Interessierte an der historischen Darstellung geben (Die Kosten, Wo fange ich an?, Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens). Heute möchten wir diejenigen ansprechen, die sich schonmal mit dem Gedanken an eine historische Darstellung befasst haben, aber noch Zweifel ob der Umsetzbarkeit und dem Schwierigkeitsgrad haben.

Die am häufigsten gestellten Fragen an, bzw. Argumente gegen eine historische Darstellung werden hier aus unserer Sicht erläutert und wir möchten euch damit ermutigen, euch an dieses tolle Hobby heranzutrauen.

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#Gettoknowus – Alice im Land der historischen Darstellung

Vorweg möchte ich auf Folgendes hinweisen: Ich verurteile niemanden für die Art, sein Hobby auszuführen. Historische Darstellung hat ebenso seine Berechtigung, wie ambientiges Lagern auf Märkten – jeder soll es nach seinem Gusto ausleben. Mit meinen Ausführungen möchte ich niemandem auf die Füße treten und ganz bestimmt nicht die vielen lieben Leute schlechtreden, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Es geht hierbei rein um meine Motivation zur historisch fundierten Darstellung.

Irritiert starre ich auf den Bildschirm. Laura und ich suchen gerade Bilder für den Throwback-Thursday und stolpern dabei immer wieder über amüsante Marktsünden unserer Mittelaltervergangenheit. Doch dieses Foto mutet sich wie ein Suchbild an: Finde einen mittelalterlichen Gegenstand.

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Historischer Lederworkshop – Erfahrungen und Ergebnisse

Wir befinden uns mitten im Winter und der Winter ist – wie man weiß – die Zeit in der man all die Projekte umsetzen muss, die man sich im Sommer vorgenommen hat. Auf unserer Liste standen unter anderem neue Gürtel für Ann und mich und außerdem diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten wie Taschen, Beutel usw.

Daher hat es uns umso mehr gefreut, dass wir vom lieben Milan zu einem Lederworkshop eingeladen wurden. Hier wollten wir die Grundlagen des Arbeitens mit Leder lernen und nebenbei ein paar von unseren Listenwünschen abarbeiten.

Die Ergebnisse und Vorgehensweise stellen wir Euch nun vor.

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