Von Blech und Ringen – Der ritterliche Harnisch im 13. Jahrhundert

Heute möchte ich ein wenig über meine Rüstung erzählen, da immer wieder Fragen aufkommen, insbesondere zu den nicht oder weniger sichtbaren Schichten. Daher gibt es heute einen Blogpost dazu.

Für die, die nicht wissen, was ich darstelle, eine kurze Erklärung. Ich stelle einen englischen Hospitaliter dar, genauer gesagt einen Ritterbruder um 1291. Die Ausrüstung unterscheidet sich nur minimal von einem weltlichen Ritter. Bei diesen wären dann beispielsweise Details wie vergoldete Gürtelelemente oder seidene Waffenröcke zu finden.

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„Niemand von uns war ja dabei“ – Archäobiologische Methoden zur Fundgutuntersuchung

Woher wissen wir, wie das Mittelalter war?

„Keiner von uns hat ja im Mittelalter gelebt, woher wollen wir dann wissen wie es war?“ „Wir sind ja alle nicht dabei gewesen, deswegen können wir nicht wissen, wie es im Mittelalter war.“ „Woher soll man denn wissen wie es wirklich war, es gibt ja keine Quellen aus der Zeit!“

All diese Aussagen haben wir sicherlich alle schonmal gehört oder vielleicht sogar selbst getätigt. Doch moderne Wissenschaften eröffnen uns einen sehr guten Einblick in vergangene Zeiten. Wie das funktioniert erklären wir euch in dieser Reihe.

Heute: Archäobiologie: Was ist das und was kann sie uns über das Mittelalter sagen?

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Neues aus der Gotik – Ausstellung im Diözesanmuseum in Paderborn

Lohnt sich der Weg in die Ausstellung?

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag und wurde uns freundlicherweise von Markus und Vanessa Pilgermann zur Verfügung gestellt.

Ende Oktober haben wir uns auf den Weg nach Paderborn gemacht um uns die aktuelle Ausstellung im Erzbischöflichen Diozäsanmuseum anzusehen. Unser Hund Ella hatte sich dagegen entschieden, uns zu begleiten. So altes Zeug, das größtenteils nicht „unserem“ – dem 14. Jahrhundert entspringe, interessiere sie nicht die Kaffeebohne, ließ sie wissen und machte sich lieber einen gemütlichen, freien Nachmittag in unserer Hausstatt. Wer möchte es ihr verübeln…?

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Outfit of the day – Sonntagsstaat der reichen Bürgerin

Die Kleidung einer Kölner Bürgerin im ausgehenden 13. Jahrhundert

Heute zeigen wir euch als Out fit of the Day den Sonntagsstaat einer reichen Bürgerin, wie sie es in Köln um 1300 getragen haben könnte. Wir nennen diese Kombination auch liebevoll „Das Königinnenoutfit“. Für eine Königin ist es allerdings viel zu schlicht, doch für eine Bürgerin? Die Kleider sehen doch verdächtig nach Adel aus, ist das also nicht alles viel zu teuer und hochwertig für eine Bürgerin? Bürger muss man doch schließlich optisch vom Adel abgrenzen können, nicht wahr?

Die Antwort lautet: Nein, nicht wahr.

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Ich hab den Dreh raus – Teil 2 – den Rocken bestücken

Vor einiger Zeit habe ich einen Blogpost zum mittelalterlichen Spinnen mit der Handspindel geschrieben. Darin habe ich beschrieben, dass im im Hoch- und Spätmittelalter ausschließlich von einem Hand- bzw. Standrocken gesponnen wurde, aber nicht aus der Hand heraus.

Viele von euch haben mich daraufhin gefragt, wie man den Rocken richtig mit Spinnfasern bestückt und ich möchte euch heute nun die Hintergründe zum mittelalterlichen Rocken aufzeigen und das ganze in einem bebilderten Tutorial zeigen.

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Mythbusters: Von Bauern, Seide und Schwertern – die finanzielle Situation der Landbevölkerung im 13. Jahrhundert

Durften Bauern Kleider aus Seide tragen und ein Schwert führen?

Bauern im Mittelalter waren arm, unterdrückt und rechtlos. Sie hausten in kärglichen Hütten, mussten tagein tagaus bis zur Erschöpfung schuften und schafften es – aufgrund der drückenden Abgabenlast – meist gerade so ihr Überleben zu sichern. Sie hatten kaum Freizeit, und wenn, dann nur im in die Kirche zu gehen und dort von den Geistlichen weiter gegeißelt zu werden. Menschen in grauen und braunen Lumpen, schleppen sich verdreckt dahin, sind oftmals krank, und froh, wenn sie gerade noch ein paar Zähne im Mund haben. So, oder so ähnlich ist das populäre Bild der Bauern im Mittelalter, das uns gerne in Film und Fernsehen übermittelt wird.

Doch wie war es wirklich?

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